When it started around 2002 it was not more than a project idea in the studio of Prague born producer Stani Vana. It than developed first into a trio later into a seven member live ensemble. By now !DelaDap turns more and more into a creativity platform for Gypsy rooted, central European world sound.
In this second album of !DelaDap two years of intensive touring are clearly audible. And staying true to the motto "Dela dap" (Romanese for "give me the beat") several outstanding musicians from middle and eastern Europe were taking part in the further development of the very special mixture of the !DelaDap sound. Musical guests are among others the Russian "gipsy queen" Leonsia Erdenko and her trio known from her work with the #1 Russian gypsy group Loyko. Also the brilliant accordionist Martin Lubenov from Bulgaria did contribute some excellent passages as did the Czech rooted producer and saxophonist Philip Noha (NOHA, Frank Popp Ensemble) from Cologne who already worked with !DelaDap when remixing the first single "Amaro Shavo". Another very unique mixture results from the performances of singer Kiki Sauer and other musicians of the Berlin group "17 Hippies".
Das Debutalbum von !DelaDap "Cigani Ruzsa + Angelo" war für mich eine DER Entdeckungen im Vorletzten Jahr. Natürlich war ich daher enorm gespannt auf das neue Album dieser spannenden Gruppe.
Bei so einer aussergewöhnlichen Mischung ist es ja bekanntlich nicht leicht, ein Konzept weiterzuführen, ohne sich zu wiederholen oder eintönig zu werden.
Um es gleich zu sagen. !DelaDap sind weit davon entfernt eintönig zu sein, ganz im Gegenteil und sie wiederholen sich bestenfalls da, wo man sich nichts mehr wünscht als ein Wiederholung.
So ist beispielsweise der uptempo Titel "Milaj" die perfekte Fortsetzung der kraftvollen Schlussnummer des ersten Albums "Zsa Manca".
Was mich besonders positiv überrascht und erfreut hat, sind die neuen Facetten, die die Gruppe durch Kooperationen mit anderen, ähnlich gelagerten Artists aus verschiedenen Ländern gewagt und gewonnen hat, möchte man sagen.
Die russische Gypsy Sängerin Leonsia Erdenko - seit Ihrer Zeit als Frontfrau der russischen Vorzeigegruppe LOYKO ein Star in der russischen Gypsyszene - bringt so viel Tiefe und kraftvolle Seele ein, dass man sich geradezu mitten in die Weiten Russlands versetzt fühlt.
Besonders bei der Ballade "Dela Paji" - nicht zu unrecht der Titelsong des Albums - spürt man die grossartige Musikalität dieses Volkes.
Unbestrittenes Top Highlight jedoch ist meiner Meinung nach der Song "Lautlos". In Zusammenarbeit mit den 17 Hippies (highly recommended by the way) aus Berlin ist der musikalischen Achse Wien-Berlin hier wohl ein echter Hit gelungen - wenn ich diese Prognose mal wagen darf.
es ist sicher kein Zufall, dass man den Titel schon häufig im Radio hört, obwohl er meines Wissens nach (noch) nicht als Single erschienen ist (was, wie ich hoffe bald nachgeholt wird!)
Fazit: Dela Paji erfüllt alle Erwartungen und macht bereits Lust auf Album Nummer 3.